Architektur

 

Presse- und Informationszentrum "Am Sachsenring"

 

Ein Zeitungsartikel aus der "Freien Presse Chemnitz" vom April 2006:
"Von der Holzbank zum Bauwagen ins moderne Media-Zentrum"

Damals war’s

Sie würden Freudensprünge vollführen. Die Rede ist von den ehemaligen Pressechefs des Sachsenrings: Lothar Jordan (bis 1976) und Günther Hering aus Hohenstein- Ernstthal, die während der Weltmeisterschaftsläufe in den 60er-Jahren und bis 1990 die Geschicke in ihren Händen hielten, denn der Begriff Media-Zentrum gehörte damals nicht zu ihrem Wortschatz, obwohl an die 100 Journalisten sich zu den Sachsenring-Rennen damals die Klinke in die Hand gaben.
Aber wo waren die Türen für diese Arbeitsräume? Da gab es kleine Zelte, mitten auf die Wiese gesetzt, einen Bauwagen mit Kopierer, die mit der Hand betrieben und nach Ormig- Papier rochen, wackelige Biertischgarnituren, also alles Dinge, die so dem Journalisten geboten wurden. Als bis 1990 die alte Start- und Ziel-Holztribüne noch präsent war, gab es auf dem Block A zwei reservierte Reihen mit 160 Arbeitsplätzen für die Medienmeute. Und da saßen sie mit ihren Erika-Reiseschreibmaschinen, um das Nötigste zu notieren, denn für die Tageszeitung wurde alles per Telefon in die jeweiligen Redaktionen „durchgesagt“. Aber jeder dieser Journalisten hatte Bauchweh, wenn es regnete - die Plätze blieben leer, denn ein Dach über dem Kopf gab es auch für diese Gäste am Sachsenring nicht. Als dann 1990 das letzte Rennen auf dem alten Sachsenring ausgetragen wurde, saß das Presseteam im Büro der Straßenmeisterei in Hermsdorf – fast zwei Kilometer abseits der Rennstrecke. Diese Besonderheiten der Lage des Medienzentrums setzten sich auch fort.
1996 zum ersten Rennen im Verkehrssicherheitszentrum quartierte man die „Presse“ in die Karthalle des VSZ ein. „Das war eine schlimme Sache, denn kein Journalist ließ sich tagsüber dort sehen, weil einfach der Weg von der Rennstrecke bis dorthin zu weit war. Und an Presseshuttles war nicht zu denken“, weiß heute noch der damalige Pressechef Wolfgang Wirth. Als dann 1998 die WM wieder am Ring gastierte, zog die Medienmannschaft in ein rund 1000m² großes Zelt im Innenring gegenüber der Coca-Cola-Tribüne, das nebenbei auch noch als VIP-Zelt für diverse private TV-Sender genutzt wurde.
Später erfolgte der Zeltbau unterhalb des neuen Start- und Zielturmes. Dort, wo nunmehr das Presse- und Informationszentrum steht.

Mit neuem Flair in die Weltmeisterschaft

In diesem Jahr hat das am Sachsenring neu errichtete Presse- und Informationszentrum seine Feuerprobe – gebaut vom Zweckverband „Am Sachsenring“ für 2,4 Mio. Euro, unterstützt mit 90 Prozent Fördermittel des Freistaates Sachsens, unter der Stabführung des Hohenstein-Ernstthaler Oberbürgermeisters und Vorsitzenden des Zweckverbandes, Erich Homilius sowie des Gersdorfer Bürgermeisters und Geschäftsführer der Sachsenring-Rennstreckenmanagement GmbH (SRM), Wolfgang Streubel, und der Nachnutzung vom Verkehrssicherheitszentrum als multifunktionale Anlage gedacht. Diese neue Immobilie am Ring beinhaltet alles, was ein Journalist zum Arbeiten benötigt. Mit einer Gesamtfläche von rund 1000 m², auf der sich 300 Arbeitsplätze mit 100 TV-Monitoren befinden, einem Raum für die Fotografen und beste Bedingungen für Pressekonferenzen, einer Parkfläche für Automobile und Scooter und einer Dachterrasse wird Super-Komfort für die Gäste geboten. Im Zentrum arbeiten zum Grand Prix rund 30 Mitarbeiter daran, dass sich die Journalisten aus über 20 Nationen dieser Welt auf dem Sachsenring wohl fühlen können. Vom Fachpersonal an der Rezeption, über die Mitarbeiter der Telekom, den Verantwortlichen des TV-Bereiches und den Kollegen, die für den guten Ton innerhalb des Hauses bei Pressekonferenzen verantwortlich sind, bis hin zum „Hausmeister“, wird von allen Mitarbeitern ein Arbeiten „rund um die Uhr“ erwartet. In der Zeit des Grand Prix benötigt man unter anderem 80.000 Blatt Kopierpapier. Kiloweise Toner verschlingen die Maschinen, Leim, Notizblöcke und Kugelschreiber werden durch die Pressecrew aufgebraucht. Seit 1998 existiert dieses eingespielte Team um den nationalen Pressechef Wolfgang Wirth (Callenberg), der mit einer kleinen Mannschaft ab 1991 die Geschicke in der Hand hatte, in der es nur wenige Veränderungen gab, weil es so, wie es ist, einfach stimmte. Nun hat in diesen neuen Räumen die Hohenstein-Ernstthalerin Judith Pieper als Pressechefin das Sagen. Mit einer Erfahrung von acht Jahren Medienarbeit an Wirths Seite geht sie in ein Arbeitsjahr mit ihrem Team unter neuen und modernen Bedingungen.“ (W. W.)

Die Krämer & Partner Planungsgesellschaft war bei diesem Objekt mit der Bauplanung, der Planung von Heizungs-, Sanitär-, Elektroinstallation und Klimatechnik und der Bauüberwachung beauftragt.

Am 15.05.2006 fand nun die feierliche Einweihung statt, bei der viele Gäste aus Politik und Wirtschaft anwesend waren.

Krankenhausplanung

Krankenhaus Flemmingstraße Chemnitz

Am 03.05.2006 erfolgte die feierliche Einweihung der neuen Untersuchungsräume des Institutes für bildgebende Diagnostik im Klinikum Chemnitz, Krankenhaus Flemmingstraße. Zur Verbesserung der Diagnostik und zur Optimierung des Patienten-Flows war es erforderlich, für die Einrichtung eines 40- Zeilen-CT’s und eines Hellarbeitsplatzes mit Flachdetektor die entsprechenden Räume zu schaffen.


Realisiert wurde die Maßnahme auf der Ebene 1 des Hauses Komplement mit unmittelbarer Anbindung an die benachbarte Rettungsstelle.
Die umfangreichen Baumaßnahmen dauerten insgesamt ca. 6 Monate. Der besondere Anspruch der Aufgabe bestand in der Umsetzung in der vorhandenen Bausubstanz, einem Stahlbeton- Skelettbau (VGB-Bauweise) mit nicht veränderlichem Stützenraster und Unterzügen, welche die effektive Raumhöhe nicht unwesentlich einschränken. Neben den eigentlichen Untersuchungsräumen wurden alle erforderlichen Nebenräume wie Anmeldung, Patienten-Wartezonen, EDV-Räume, Räume für Dispatcher und Organisation, Sanitärbereiche und dergleichen geschaffen.
Der Umbau schafft modernste Bedingungen für die radiologische Untersuchung der Patienten und trägt wesentlich zur Verbesserung der Betriebsabläufe bei.

Maßnahmenspezifische Daten:

    Einrichtung eines 40-Zeilen-CT’s, digital
    Einrichtung eines Hellarbeitsplatzes mit Flachdetektor, digital
    Integration vorhandener Geräte für Zahn- u. Panoramaröntgen, digitalisiert
    Sanierungs- und Umbaumaßnahme im Bestand
    Gesamtkosten KG 2-7, DIN 276 ca. 2,53 Mio. €
    Gesamtplanung: Krämer & Partner Planungsgesellschaft mbH



 

Grundsteinlegung für den 2. Bauabschnitt Krankenhaus Wurzen

Der Rohbau für den 2. Bauabschnitt hat mit dem Gießen der Bodenplatte begonnen. Dieser Anlass wurde natürlich auch in Wurzen genutzt, um eine feierliche Grundsteinlegung mit den Verantwortlichen und vielen Gästen am 23.06.2006 zu begehen. Die weiteren Bauziele sind dann, das Gebäude bis zum Jahresende mit einem Dach zu versehen, um den Ausbaugewerken Baufreiheit und Montagebeginn gewährleisten zu können. Sollte das Wetter so bleiben, wird es eine "heiße" Sommerbaustelle.

Krankenhaus Schleiz

Für die bauliche Weiterentwicklung des Krankenhauses in Schleiz / Thüringen wird als Abschluss der Gesamtmaßnahme der letzte Neubauabschnitt in Angriff genommen und mit der Sanierung des Altbaues abgeschlossen.
Bei diesem Objekt ist die Firma Krämer & Partner mit der Planung und Bauleitung der Gewerke Sanitär und Medizinische Gase vertreten.