Projekt-Infos

Neubau einer Pressenhalle, Tower Automotive Presswerk Zwickau GmbH

Die Tower Automotive Presswerk Zwickau GmbH, ein renommierter Zulieferer der Automobilindustrie,  beschloss im Jahr 2013 die Einführung der Hot-Forming-Technologie am Standort Zwickau.

 

Im 3. Quartal 2013 wurden wir mit der Genehmigungs- und Ausführungsplanung für ein neues Presswerk beauftragt.

 

Die Baugenehmigung  für das Projekt wurde am 24.10.2013 erteilt.

 

Baubeginn war im Januar 2013 mit vorbereitenden Maßnahmen wie Umverlegungs- und Rückbaumaßnahmen sowie umfangreicher Tiefgründungsarbeiten.

 

Mit der Ausführung des Rohbaus wurde im April begonnen und im Juni abgeschlossen, die Stahl- und Metallbauarbeiten erfolgten im Zeitraum Juni bis September.

 

In diesem Zeitraum wurden auch ein Brückenkran, die Hot-Forming-Presse sowie ein Rollenherdofen in der Halle eingebaut.

 

Die Nutzfläche der Halle beträgt ca. 625 m², der umbaute Raum rund 10. 240 m³.

 

Die Bruttobaukosten (KG 300) belaufen sich auf ca. 1.41 Mio. €.

 

Zur Zeit läuft der Probebetrieb der neuen Pressenanlage, Produktionsbeginn ist für Januar 2015 vorgesehen.

Neubau MVZ Marktredwitz

Im Klinikum Fichtelgebirge gGmbH, Standort Marktredwitz wurde Anfang Oktober diesen Jahres ein neues Medizinisches Versorgungszentrum mit 5 separaten Praxen und einem zentralen Labor in Betrieb genommen. Die Planung der Haustechnischen Gewerke (HOAI Leistungsphasen 1-8) dafür wurde vollständig in unserem Haus erbracht.

Das MVZ wurde in die oberste Etage eines bestehenden Gebäudes integriert. Als separater Zugang wurde ein neues Treppenhaus inklusive Aufzug angebaut. Die vorher in dem Gebäude vorhandene ITS-Station wurde vollständig entkernt und innerhalb eines halben Jahres eine komplett neue Station aufgebaut. In der vorhandenen Technikzentrale auf dem Dach wurde ein modernes Zu- und Abluftgerät mit Wärmerückgewinnung und Heiz- und Kühlregister installiert, um ganzjährig für ein angenehmes Raumklima zu sorgen. Zur Abführung innerer Wärmelasten wurden zusätzlich 14 Räume mit Umluftkühlgeräten ausgestattet, die über das im Klinikum vorhandene zentrale Kältenetz versorgt werden.

Trotz der knapp kalkulierten Bauzeit und vorher nicht erkennbarer Schwierigkeiten, vor allem auf Grund der im Bestand gefundenen asbesthaltigen Baustoffe, konnte das Medizinische Versorgungszentrum termingerecht übergeben und in Betrieb genommen werden. Die Bausumme der Haustechnischen Gewerke beträgt rund 800.000 € netto.

Alles was RECHT ist!

Im Folgenden informieren Sie sich bitte zur aktuellen Rechtsprechung bezüglich der Vergaben von Ingenieur- und Architektenleistungen:

Wie sind Leistungen nach Kündigung zu bewerten?

OLG Celle, Urteil vom 12.02.2014 - 14 U 103/13

Bei der Beurteilung, in welcher Höhe dem Architekten ein Vergütungsanspruch für bis zur Kündigung erbrachten Leistungen zusteht, muss berücksichtigt werden, dass nicht ausnahmslos alle Grundleistungen einer Leistungsphase vom Architekten geschuldet sind; es ist daher zunächst festzustellen, welche Teilleistungen in den einzelnen Leistungsphasen hätten erbracht werden müssen, um die vom Architekten bis zur Kündigung erbrachten Teilleistungen honorarmäßig bewerten zu können.

Auszug:

Die Beurteilung, wie die Architektenleistung zu vergüten ist, wenn Teilleistungen nicht oder nicht vollständig erbracht sind, bestimmt sich nämlich nicht nach der HOAI, sondern nach den Vorschriften des Werkvertragsrechts des BGB. Unter dieser Maßgabe entfällt nach Auffassung des Bundesgerichtshofs der Honoraranspruch "ganz oder teilweise nur dann, wenn der Tatbestand einer Regelung des allgemeinen Leistungsstörungsrechts des BGB oder des werkvertraglichen Gewährleistungsrechts erfüllt ist, die den Verlust oder die Minderung der Honorarforderung als Rechtsfolge vorsieht" (BGH, BauR 2004, 1640; BGH, BauR 2005, 400; BGH, BauR 2005, 588).

Fehlt es dabei wie vorliegend an einer dezidierten vertraglichen Regelung über die einzelnen Leistungspflichten durch die Parteien, ist der vom Architekten geschuldete Gesamterfolg im Regelfall nicht darauf beschränkt, dass er die Aufgaben wahrnimmt, welche für die mangelfreie Errichtung des Bauwerks erforderlich sind; vielmehr sind nach dem Grundsatz einer interessengerechten Auslegung die durch den konkreten Vertrag begründeten Interessen des Auftraggebers an den Arbeitsschritten zu berücksichtigen, die für den vom Architekten geschuldeten Werkerfolg erforderlich sind. Dies sind dabei regelmäßig diejenigen Arbeitsschritte, die als Vorgaben aufgrund der Planung des Architekten für die Bauunternehmer erforderlich sind, damit diese die Planung vertragsgemäß umsetzen können, sowie solche, die es dem Auftraggeber ermöglichen zu überprüfen, ob der Architekt den geschuldeten Erfolg vertragsgemäß bewirkt hat und ihn in die Lage versetzen, etwaige Gewährleistungsansprüche gegen Bauunternehmer durchzusetzen und die zur Planung von Unterhaltsmaßnahmen und der Bewirtschaftung des Bauwerks erforderlich sind (BGH, a. a. O.).

Unter dieser Maßgabe sind daher die Leistungsbilder der HOAI, die vorliegend der Sachverständige seinem Gutachten zugrunde gelegt hat, nicht per se maßgebend für den Leistungsumfang, sondern können lediglich als Auslegungshilfen herangezogen werden (Locher/Koeble/Frik, a. a. O., § 5 HON Rdnr. 14). Zu der Frage, welche Leistungen im Einzelnen Teilerfolge sein können, verweist der Senat auf die Kommentierung von Locher/Koeble/Frik, Kommentar zur HOAI, 9. Aufl., § 5 Rdnr. 24 f.

Gemessen daran wird das Landgericht daher zunächst feststellen müssen, welche Teilleistungen der einzelnen Leistungsphasen zu den vom Kläger zu erbringenden "Arbeitsschritten" gehörten, da sich erst dann klären lässt, ob die vom gerichtlich bestellten Sachverständigen als nicht erbracht bewerteten Teilleistungen der einzelnen Phasen tatsächlich als unterbliebene Teilerfolge anzusehen sind und daher eine Minderung des Honoraranspruchs rechtfertigen.

Blick ins Unternehmen

Firmenjubiläum 2014

Am 13. Juni 2014 durften wir mit unseren Geschäftspartnern, Freunden und Bauherren unser mittlerweile 20-jähriges Firmenjubiläum feiern.

Es war ein schönes Fest mit insgesamt fast 100 Gästen.

 

Als Gastredner durften wir begrüßen:

- Frau Dr. Pia Findeiß Oberbürgermeisterin Stadt Zwickau

- Herr Dr. Arne Kolbmüller Präsident Ingenieurkammer Sachsen

- Herr Dr. Horst Meyer ehemaliger GF Sachsenring Automobilwerke Zwickau GmbH

 

Die Kindergartengruppe verzauberte uns mit ihrem liebevoll einstudierten Programm, der Stimmenparodist Jörg Hammerschmidt hatte jede Menge Prominente im Gepäck und am Abend gab es noch ein magisches Kabarett.

 

Auch kulinarisch wurden wir verwöhnt durch das Johannisbad-Catering Zwickau.

 

Wir sind sehr dankbar, dass wir uns in diesen wirtschaftlich nicht immer einfachen Jahren einen festen Stand am Markt erarbeiten konnten, so viele Kunden uns immer wieder ihr Vertrauen schenken indem sie uns ihre großen und kleinen Projekte anvertrauen und wir dadurch (auch ein bisschen stolz) auf diese 20 erfolgreichen Jahre zurückblicken können.


 

Und nun, am Ende unseres Jubiläumsjahres,

wünschen wir allen unseren Kunden und Partnern ein besinnliches Weihnachtsfest und für das neue Jahr Alles Gute.