Projekt-Infos

Sanierung der Schule am Scheffelberg in Zwickau

 

Am Freitag den 26.02.2016 wurde die Schule am Scheffelberg nach Abschluss der Sanierung feierlich übergeben. Die Stadt Zwickau sanierte die Schule in drei Bauabschnitten: Auf den ersten Abschnitt  „Festhalle“ (2009/10) und den zweiten „Turnhalle einschließlich Verbindungsbau“ (2012/13) folgte seit Juli 2014 der dritte „Schulgebäude und oberer Pausenhof“ mit einem Gesamtumfang von 3,2 Mio. Euro. Durch Krämer & Partner wurde die Planung und Bauleitung der kompletten elektrotechnischen Anlage erfolgreich realisiert.

Im Zuge der Sanierung wurden in Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde und der Behindertenbeauftragten der Stadt Zwickau die Grundrisse der einzelnen Geschosse optimiert. In Abstimmung mit der Schulleitung wurden nach der offiziellen Schulbaurichtlinie Wände versetzt oder entfernt, um größere Räume für Projekte oder für den Unterricht zu erhalten. So entstanden unter anderem ein Aufenthaltsraum für behinderte Schüler und ebenso ein Raum für die Schulsozialarbeit. Viele Oberflächen wurden neu gestaltet und mit eigenen Farben und Belägen versehen. Durch diese besondere Farbgestaltung erhielt jede Etage eine eigene Farbe.

Die kostengenaue Planung und Durchführung der Maßnahme wurden dann im Februar 2016 termingerecht fertiggestellt. Der Gebäudekomplex bietet nun den Lehrern und Schülern beste Arbeits- und Lernbedingungen für die kommenden nächsten Jahre.  (Architekt: Architekturbüro G&J Kretzschmar GbR, Zwickau)

 

 

Neubau Logistikhalle Tower Automotive Zwickau

 

Aufgrund der steigenden Anforderungen an die Logistikkapazitäten erweitert die Tower Automotive Presswerk Zwickau GmbH den Standort Zwickau.

Auf einem neu erschlossenen Areal entstehen ca. 3.200 m² neue überdachte Logistikflächen einschl. einer neuen Erschließung aus dem Werksgelände. Die Realisierung erfolgt mittels einer 2-schiffigen Halle mit Trapezblechverkleidung einschl. einer Überdachung zur witterungsgeschützten Be- und Entladung der LKWs.

Baubeginn war der 15.02.2016.

Es ist vorgesehen die neue Halle ab Juli 2016 zu nutzen.

Alles was RECHT ist!

Im Folgenden informieren Sie sich bitte zur aktuellen Rechtsprechung bezüglich der Vergaben von Ingenieur- und Architektenleistungen:

Ab 2016 höhere Energie-Standards für Neubauten gefordert

Erhöhte energetische Standards für Neubauten sind ab 2016 einzuhalten. Bereits in der seit Mai 2014 gültigen Energieeinsparverordnung 2014 ist festgelegt, dass die energetischen Anforderungen an Neubauten verschärft werden. Im Vergleich zum bisher Zulässigen ist der Primärenergiebedarf für die Anlagentechnik ab 2016 um 25 Prozent zu senken. Die Anforderungen an den Wärmeschutz der Bauhülle steigen hingegen um 20 Prozent. Unter die verschärften EnEV-Vorgaben ab 2016 fallen Bauvorhaben, für die der Bauherr den Bauantrag am 1. Januar 2016 oder später bei der Baubehörde einreicht oder dort wo zulässig die Bauanzeige stellt. Bei Bauvorhaben, für das weder eine Genehmigung noch eine Anzeige oder ein sonstiges Verfahren benötigt wird, gilt der Baubeginn 1. Januar 2016 oder später als entsprechender Stichtag.

Die Vorgaben für die Verschärfung der Energieeffizienzanforderungen kommen aus Europa. Die EU-Richtlinie für Gebäude von 2010 verlangt, dass die Mitgliedsstaaten in Etappen den Niedrigstenergie-Standard für Neubauten einführen. Für alle neu zu errichtenden öffentlichen Gebäude soll er ab 2019 erreicht sein, für den Neubau aller anderen Gebäude, also auch selbst genutzte Ein – und Zweifamilienhäuser, ab 2021. Ein „Niedrigstenergiegebäude“ zeichnet sich durch eine sehr hohe Energieeffizienz aus: Der Energiebedarf liegt fast bei Null. Er sollte größtenteils durch erneuerbare Energien gedeckt werden, beispielsweise über Solaranlagen, Biogas, Holzheizung oder Wärmepumpen.

Diesen und weitere Expertentipps finden Sie unter www.bsb-ev.de/aktuell/expertentipps/.

Weitere Informationen unter www.bsb-ev.de
Quelle: Bauherren-Schutzbund e.V.

Reform des Vergaberechts 2016

Mit einer umfassenden Reform, die am 18. April 2016 in Kraft getreten ist, wurde der Rechtsrahmen für die Vergabe öffentlicher Aufträge oberhalb der sog. EU-Schwellenwerte reformiert, modernisiert, vereinfacht und anwenderfreundlicher gestaltet. Öffentliche Auftraggeber und Unternehmen werden zukünftig mehr Flexibilität bei der Vergabe öffentlicher Aufträge erhalten. Durch die Reform werden drei neue EU-Richtlinien über die Vergabe von öffentlichen Aufträgen und Konzessionen umgesetzt.

Die Vergaberechtsmodernisierung ist das größte vergaberechtliche Gesetz- und Verordnungsgebungsverfahren seit 2004. Durch die Reform wird die bisher komplexe Struktur des deutschen Vergaberechts für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen oberhalb der EU-Schwellenwerte vereinfacht. Die wesentlichen Regelungen sind im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen zusammengeführt und vereinheitlicht worden. Einzelheiten der Vergabeverfahren werden in Rechtsverordnungen, der Vergabeverordnung, der Sektorenverordnung und der Konzessionsvergabeverordnung geregelt. Öffentliche Auftraggeber erhalten durch die Reform mehr Flexibilität im Vergabeverfahren, beispielsweise für Verhandlungen mit Bietern. Aufträge für soziale Dienstleistungen, wie die Integration arbeitsuchender Menschen, können in einem erleichterten Verfahren vergeben werden. Zudem wird das Vergabeverfahren künftig weitgehend elektronisch abgewickelt. Das beschleunigt die Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen.

Größte Reform seit 2004 in Kraft

Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vorbereitete Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Modernisierung des Vergaberechts wurde im Dezember 2015 von Bundestag und Bundesrat mit leichten Änderungen verabschiedet. Das "Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts" vom 17. Februar 2016 wurde am 23. Februar 2016 im Bundesgesetzblatt verkündet (BGBl. I Nr. 8 vom 23.02.106, S. 203). Im Zentrum steht dabei die Novellierung des Teils 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Der überarbeitete Teil 4 des GWB umfasst nun erstmals die wesentlichen Vorgaben zur Vergabe von öffentlichen Aufträgen und von Konzessionen. Um die praktische Anwendung des Gesetzes zu erleichtern, wird der Ablauf des Vergabeverfahrens von der Leistungsbeschreibung über die Prüfung von Ausschlussgründen, die Eignungsprüfung, den Zuschlag bis hin zu den Bedingungen für die Ausführung des Auftrags im Gesetz vorgezeichnet. [...]

[...]

Quelle: Bundesministerium f. Wirtschaft und Energie; www.bmwi.de (auszugsweise)

Mit der Reform herrscht nunmehr auch rechtliche Klarheit darüber, dass bei der Ermittlung der Schwellenwerte für freiberufliche Leistungen
(gegenwärtig 209.000 Euro netto) eine Zusammenfassung der Honorare für Architekten und Fachingenieure (Techn. Gebäudeausrüstung, Tragwerksplanung, Brandschutz etc.) nicht erfolgen darf.

Blick ins Unternehmen

Den meisten unserer Kunden ist ja bekannt, dass wir zertifiziert sind nach DIN ISO 9001. Einmal zertifiziert heißt aber nicht automatisch immer zertifiziert. Diese Zertifizierung muss in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Hierzu finden jährlich Audits statt. Im März 2016 konnten wir solch ein Audit wieder erfolgreich absolvieren. Diesmal gab es aber auch eine entscheidende Neuerung: Die DIN wurde im September 2015 geändert und völlig neu strukturiert was zur Folge hatte, unser bürointernes QM grundlegend zu überarbeiten und an die geänderte DIN anzupassen. Das Ergebnis ist ein topaktuelles Arbeitsmittel für die organisatorischen Abläufe im Büro sowie die aktuelle Zertifizierungsurkunde nach DIN ISO 9001: 2015.