Projekt-Infos

Neubau zentrales Eingangsgebäude im TRIXI-Ferienpark im Zittauer Gebirge

Der TRIXI-Ferienpark Zittauer Gebirge ist der familienfreundlichste Ferienpark Sachsens. Mit dem Ziel, zu den besten Ferienparks Deutschlands zu gehören und sich mit einem ansprechenden Übernachtungs- und Gastronomieangebot neuen Zielgruppen, wie den aktiven und naturverbundenen Paaren/Senioren zu öffnen, wurde ein zeitgemäßes und zukünftig ausreichendes zentrales Empfangs- und Gastronomiegebäude errichtet. Zur Unterbringung von zusätzlich 30 Zwei-Bett-Appartments vervollständigt ein Neubau landschaftsbezogen und maßstäblich zum bisherigen Gebäudebestand den TRIXI-Ferienpark rund um das historisch gewachsene Waldstrandbad Großschönau. Mit dem 2-geschossigen Gebäude wurden die bisher verteilten Funktionen Anmeldung, Restaurant, Küche und Service zentral neu geordnet und die räumlichen Zusammenhänge und Funktionalitäten verbessert. Zusätzlich wurde ein Konferenzraum geschaffen. Mit dem Ziel einer weiter anzuhebenden Service- und Qualitätsorientierung werden für den Appartementteil die 4*-Klassifizierung nach Dehoga angestrebt.

Am 29.03.2018 konnte der Neubau nach 15 Monaten Bauzeit feierlich an den Nutzer übergeben werden.

Durch K&P wurde die Planung der Technischen Gebäudeausrüstung erbracht, wobei der KfW 55 Standard eingehalten wurde. Die Wärmeversorgung erfolgt über ein Nahwärmenetz unter Einbeziehung von vor Ort erzeugtem Biogas über eine KWK-Anlage. Die gewerbliche Küche des Empfangsgebäudes erhielt eine kombinierte Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung als Kreislaufverbundsystem. Vorbereitet ist weiterhin die Installation einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach des Hotelgebäudes.

(Architekt: AWB Architekten, Dresden)


KKH Stollberg - Sanierung Verwaltungsgebäude Haus H, BT4

Die Kreiskrankenhaus Stollberg gGmbH sowie die Medizinische Versorgungszentrum Stollberg gGmbH verfolgen das Ziel der bestmöglichen stationären und ambulanten Versorgung der Bevölkerung im Erzgebirgskreis, insbesondere in der Region des Altlandkreises Stollberg.

Zur langfristigen Sicherung dieser Aufgabenstellung ist es erforderlich, die zurzeit dezentral organisierte ambulante Struktur des Medizinischen Versorgungszentrums zu erweitern und sinnvoll mit der stationären Struktur zu verknüpfen. Die Sanierung und Umnutzung des alten Verwaltungsgebäudes ist dabei der erste Schritt. Das Gebäude entstand in den Jahren 1952 bis 1954 als Kultur- und Sozialgebäude und Teil des Bergbaukrankenhauses der SV Wismut und steht heute unter Denkmalschutz.

Der Sanierungsbereich beschränkt sich auf den Flügel des jetzigen Theaterbaus (BT 4). Bei der Sanierung dieses Gebäudeflügels muss sowohl in bautechnischer als auch in haustechnischer Sicht die spätere Anbindung an den angrenzenden Flügel (BT 3) vorgedacht werden. Um die für die neue Nutzung notwendigen Flächen zu schaffen, wird eine zusätzliche Deckenebene in den Saal eingezogen und gleichzeitig die Zusammenführung der Verkehrswege zwischen den Gebäudeflügeln ermöglicht. Die Stuckdecke des Saales kann erhalten werden, da der Ausbau im Obergeschoss selbsttragend ist. Mit der Erweiterung der Raumstruktur erfolgt die neue Installation der Haustechnik. Zur Verlegung der Haustechnik sind Zwischendecken geplant. Gleichzeitig werden neue Sanitärbereiche der neuen Verwaltung zugegliedert.

Für die Maßnahme sind Baukosten in Höhe von 1,3 Mio. € veranschlagt. Sie wird gefördert durch den Freistaat Sachsen - VwV Investkraft ("Brücken in die Zukunft").

Alles was RECHT ist!

Im Folgenden können Sie sich über die aktuelle Rechtsprechung zu Ingenieur- und Architektenleistungen informieren:

Konkludente Abnahme der Architektenleistung nach 6 Monaten

Neues Bauvertragsrecht in Kraft getreten

Zum 1. Januar 2018 ist das „Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts und zur Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung“ in Kraft getreten. Mit dem neuen Bauvertragsrecht werden im BGB spezielle Regelungen für den Bauvertrag, den Bauträgervertrag und den Verbraucherbauvertrag eingeführt. Auch der Architekten- und Ingenieurvertrag wird nun gesetzlich normiert - die Kernpunkte dazu finden Sie unter dem folgenden Link:  

https://www.haufe.de/recht/weitere-rechtsgebiete/wirtschaftsrecht/der-architekten-und-ingenieurvertrag-im-neuen-bauvertragsrecht_210_445034.html

Blick ins Unternehmen

Im April 2018 wurde mittels eines Wiederholungsaudits wieder die ordnungsgemäße Umsetzung unseres Qualitäts-Management-Systems bestätigt. Im nächsten Jahr soll nun die Re-Zertifizierung erfolgen. 2 große Themen sollen bis dahin so aufgearbeitet werden, dass sie in unser QM-Handbuch aufgenommen werden können:

 

1. BIM: Seit einigen Monaten arbeiten wir im Unternehmen ganz aktiv an der Umsetzung der BIM-konformen Arbeitsweise. Ziele dieser Arbeitsweise sind eine einheitliche Planausgabe, die Mengen- und Kostenermittlung aus dem Modell, eine gute Visualisierung als Bild oder Film sowie die gewerkeübergreifende (Architektur/TGA) Anwenderfähigkeit der Softwareprodukte zur Steigerung der Effektivität und Qualität der Planungsprozesse. Hierzu wurden die Mitarbeiter in den Programmen Revit, mh-BIM sowie alpi caneco intensiv geschult. Einige Projekte werden bereits in den Programmen angearbeitet bzw. zur Ausführungsreife gebracht.

2. Datenschutz: Am 25.05.2018 tritt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) auch in Deutschland verbindlich in Kraft. Ab diesem Tag müssen wir nachweisen können, dass unsere Datenverarbeitung datenschutzkonform ist. Umfangreiche Pflichten zur Dokumentation sollen dies sicherstellen. Die Aufzeichnungen dienen als Nachweis gegenüber der Datenschutzaufsicht, bei gerichtlichen Kontrollverfahren sowie für eine nachträgliche Information Betroffener. Eine erfolgreiche Umsetzung dieser Verpflichtung setzt die Entwicklung, Implementierung und Anwendung eines Datenschutz-Managementsystems voraus.

Um unseren Kunden auch weiterhin eine qualitativ hochwertige Planung garantieren zu können, wird aktuell an der Umsetzung dieser beiden Punkte mit Hochdruck gearbeitet. Sie werden ab 2019 in unserem QM-System fest verankert sein.