Projekt-Infos

ArchitekturForum Zwickau zeichnet fünf Bauherren aus

 

„Seit 1997 ehren die IHK Regionalkammer Zwickau, die Architektenkammer (Kammergruppe Zwickau), die Kreishandwerkerschaft Zwickau und die Stadtverwaltung Zwickau besonders gelungene Architektur. Dazu gehören Neubauten, Sanierungen, Innenarchitektur, Städtebau und Landschaftsarchitektur.“

In diesem Jahr gehört der Neubau der Horteinrichtung „Stadtstrolche“ bei dem Krämer & Partner gemeinsam mit dem Büro AWB Architekten aus Dresden als ARGE die Gebäudeplanung durchführten, zu den ausgezeichneten Projekten.

 

 

 

Hierzu ein Auszug der Laudatio aus der Broschüre der Auszeichnungsveranstaltung:

 

„An was denkt man zuerst, wenn man von „Stadtstrolchen“ hört? Sicherlich kommt einem nicht gleich eine Horteinrichtung in den Sinn. Bei einem Hort erwartet man ein bunt bemaltes Gebäude, weil Erwachsene meinen, dass dies kindgerecht sei. Wenn man die Humboldtstraße in Richtung Stadt fährt, wird man an der Amalienstraße eines Besseren belehrt. Ein moderner Neubau, in erdfar­benen Tönen gehalten, schließt den Schulhof und die Sportanlage der Humboldt-Oberschule dezent ab und fügt sich harmonisch in die Umgebung ein. Lediglich auf dem Fenster zur Humboldtstra­ße turnt ein bunter Stadtstrolch und weist uns auf diese Kindereinrichtung hin. […]

Beim Eintreten in das Gebäude wird der Blick auf die altehrwürdige Eiche gelenkt, die von dem Gebäude umschlossen wird. Somit entsteht ein wunderschöner Patio. Das Gebäude öffnet sich durch großzügige Verglasung zu diesem Innenhof, der mit seiner Holzterrasse zum Verweilen und Spielen einlädt. […]

Im Inneren lädt eine freie Treppe ein, das Oberge­schoss zu erkunden. An den breiten Fluren reihen sich in beiden Geschossen die Gruppenräume – eingerichtet als Experimentier-, Theater- und Kreativzimmer, ein Sportraum sowie ein Multifunk­tionsraum – auf. […]

Die zurückhaltende Farbgestaltung tut der Funktion des Gebäudes gut und ist in sich stimmig. Man wünscht sich mehr von einer derart gelunge­nen Umsetzung. Eine Bereicherung für die Stadt.“


Dipl.-Ing. Christian Mertens
Quelle: Publikation der Stadt Zwickau “Architekturforum Zwickau 2016”

Alles was RECHT ist!

Im Folgenden können Sie sich zur aktuellen Rechtsprechung bezüglich der Vergaben von Ingenieur- und Architektenleistungen informieren:

Stufenweise Beauftragung: Mängelansprüche verjähren selbstständig!

1.    Ist ein Architekt lediglich mit Leistungen der Leistungsphasen 3 und 4 des § 15 HOAI 1996 beauftragt, gibt der Bauherr mit Einreichung genehmigungsfähiger Bauunterlagen zu erkennen, dass er die erbrachten Architektenleistungen billigt.

2.    Bei stufenweiser Beauftragung schuldet der Architekt als eigenständigen Werkerfolg nur die bereits beauftragten Leistungen. Demgemäß richtet sich die Frage der Mangelhaftigkeit - und damit auch die Verjährung von Mängel- bzw. Gewährleistungsansprüchen - selbstständig nach diesem Planungsstadium.

OLG Brandenburg, Urteil vom 16.03.2016 - 4 U 19/15 (IBRRS 2016, 2666)

Quelle: ibr-online.de

Mitzuverarbeitende Bausubstanz / Umbauzuschlag

Doppelhonorierung bei Anbau, Umnutzung oder Sanierung

„Da Wiederaufbauten und Erweiterungsbauten regelmäßig nicht ohne Mitberücksichtigung des zerstörten Altobjektes, oder Erweiterungen nicht ohne Berücksichtigung der Bausubstanz eines vorhandenen Objektes möglich sind, sind die anrechenbaren Kosten auch bei derartigen Bauaufgaben mit in die Honorarbasis einzurechnen.

Während die a.K. für Neubauten und Neubauteile nach der DIN 276 bestimmt werden können und sich die a.K. bei Instandsetzungen und Instandhaltungen in § 12 Abs. 1 HOAI nach den Kosten der Instandsetzungs- und Instandhaltungskosten bemessen, mithin auch  hierfür die Kostenbasis „Neubaukosten“ sind, bleibt der Umfang der intellektuell mitzuverarbeitenden Bausubstanz als Teil der a.K. zu  bestimmen. Hierzu regelt § 4 Abs. 3 HOAI unter Verweis auf § 2 Abs. 4 HOAI, dass die „mitzuverarbeitende Bausubstanz … Teil des zu planenden Objektes ist, der bereits durch Bauleistungen hergestellt ist und durch Planungs- oder Überwachungsleistungen technisch oder gestalterisch mitverarbeitet wird“.

Dies bedeutet zunächst, dass die mitzuverarbeitende Bausubstanz nicht identisch mit tatsächlichen Bauleistungen ist, sondern mit der Substanz, die der Planer oder Objektüberwacher mit in seine Planungs- und Objektüberwachungsleistungen einbeziehen muss – unabhängig davon, ob hierfür tatsächlich Bauleistungen erforderlich sind oder nicht. […]

Das besagt auch, dass die mitzuverarbeitende Bausubstanz bei allen Baumaßnahmen, die über § 2 Abs. 3, 4, 5, 6 8 und 9 HOAI zu berücksichtigen sind, Teil der a.K. sind. […]

Vernünftig wird wohl sein, die zu berücksichtigende Altsubstanz über den Wert einer Neusubstanz zu bestimmen und diesen angemessen zu reduzieren. […]

Auf der so bestimmten Honorarbasis, also den a.K., baut eine Honorarrechnung auf. Zwar sieht § 4 Abs. 3 HOAI vor, dass der Umfang der mitzuverarbeitenden Bausubstanz schriftlich zu vereinbaren sei, hieraus darf aber nicht gefolgert werden, dass bei fehlender schriftlicher Vereinbarung die Altbauteile keine Berücksichtigung finden würden. […]

Von der Honorarbasis, die so zu bestimmen ist, ist der sog. Umbau- oder Modernisierungszuschlag nach § 6 Abs. 2 HOAI völlig zu trennen. Dieser Zuschlag kommt nach Errechnung des Grundhonorars hinzu; allerdings nur für Leistungen, die in § 2 Abs. 5 und 6 HOAI erfasst sind. Umbauten wird hierbei nur ein Zuschlag bei wesentlichen Eingriffen in die Konstruktion gewährt und Modernisierungen nur bei einer nachhaltigen Erhöhung des Gebrauchswerts eines Objektes. […]

Die Planung und Objektüberwachung, aber auch Ausschreibung und Vergabe, unterliegen den zu berücksichtigenden Zwängen des Altobjektes, weshalb bei fehlender schriftlicher Vereinbarung ein 20 %-iger Zuschlag auf das Grundhonorar nach § 6 Abs. 2 Satz 4 ab durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad, sprich der jeweilig mittleren Honorarzone, unwiderleglich vermutet wird, wenn keine andere schriftliche Vereinbarung getroffen worden ist. […]

Falsch sind der immer noch verbreitete Irrtum und die immer wieder bei Vertragsverhandlungen ins Feld geführte Argumentation, die zu vereinbarenden Honorare seien bereits faktisch aufgestockt, weil die Altsubstanz mit in die Honorarbasis eingerechnet werde und deshalb stelle ein Umbauzuschlag eine Doppelhonorierung der Umbaumaßnahme dar.

Während die Einbeziehung der Altsubstanz in die Honorarbasis die tatsächlich zu erbringenden Planungs- oder Überwachungsleistungen berücksichtigt, beachtet der Umbauzuschlag die Schwierigkeit, die mitzuverarbeitende vorhandene Bausubstanz mit in die Planung einzubeziehen – es sei denn, diese Einbeziehung in Planung und Objektüberwachung ist unterdurchschnittlich schwierig.“

Prof. Dr. jur. Hans Rudolf Sangenstedt

Quelle: Deutsches Ingenieurblatt, Ausgabe November 2016; Auszug aus dem Artikel „Das ewige Problem“

Blick ins Unternehmen

Ausstellung "Sachsen - Land der Ingenieure" im Sächsischen Landtag

Veranstaltung vom 23.05.2016 bis 30.06.2016

 

"Sachsen verfügt bundesweit über die höchste Ingenieurdichte. Rund 40 Prozent der Bruttowertschöpfung in Sachsen gehen auf ingenieurtechnische Leistungen zurück. Einen anschaulichen Einblick in die große Brandbreite sächsischer Ingenieurleistungen bot in diesem Jahr die Ausstellung "Sachsen - Land der Ingenieure". Sie wurde vom 23. Mai bis zum 30. Juni 2016 im Sächsischen Landtag gezeigt."

 

"Der Präsident des Sächsischen Landtags Dr. Matthias Rößler, der sächsische Staatsminister des Innern Markus Ulbig und der Ehrenpräsident der Ingenieurkammer Sachsen Prof. Dr. Reinhard Erfurth eröffneten die Ausstellung mit einer Vernissage am 24. Mai 2016."

 

"Die Ingenieurkammer Sachsen präsentierte in ihrer Ausstellung auf mehr als 80 Plakaten Projekte sächsischer Ingenieurbüros bzw. sächsischer Niederlassungen bundesweiter Ingenieurbüros, darunter auch Aufträge kleinerer und mittlerer Büros. Sie zeigten einen sehenswerten Querschnitt hier erbrachter Ingenieurleistungen von der kleinen innovativen Lösung bis hin zu internationalen Projekten. Hoch- und Tiefbau, aufwändigen Sanierungsarbeiten, Tragwerksplanung und Medizintechnik - die sächsische Ingenieurbaukunst präsentierte sich nicht nur innovativ, vielschichtig und beeindruckend, sondern sie ist bundesweit und international etabliert."

 

Quelle: www.landtag.sachsen.de

 

Wir durften im Rahmen dieser Ausstellung unser im Jahr 2014 fertiggestelltes Projekt "Neubau Hybrid-OP im Klinikum Chemnitz" präsentieren.

Die Plakatausstellung war außerdem vom 1. August bis 1. September 2016 im NIEPER-Bau der HTWK Leipzig zu sehen.

7. Partnerdialog CCS - Neue Perspektiven. Bewährte Partner.

„Die Carus Consilium Sachsen GmbH (CCS GmbH) initiiert, steuert und koordiniert nachhaltige Konzepte zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung, gerade auch in Regionen abseits der noch immer zumeist gut versorgten Ballungsräume.

Aufgaben der CCS GmbH:

·  Aufbau und Weiterentwicklung innovativer Versorgungsprojekte

·  Vernetzung und Kommunikation innerhalb der Gesundheitsregion

·  Unterstützung sektorenübergreifender Zusammenarbeit

·  Förderung der Zusammenarbeit im Bereich der Aus- und Weiterbildung und der Gewinnung medizinischer Fachkräfte

Warum nicht mal die Perspektive wechseln und neue Sichtweisen einnehmen? Unter dem Motto „Neue Perspektiven. Bewährte Partner.“ haben wir beim 7. Partnerdialog diesmal aus einem anderen Blickwinkel auf etablierte Netzwerke und Strukturen in unserer Region geschaut.

Im Rahmen des diesjährigen Partnerdialoges ging es am 20. September 2016 im Deutschen Hygienemuseum Dresden um erfolgsversprechende Lösungsansätze unserer Partner.

Die Fachvorträge und eine begleitende Ausstellung der Sponsoren boten eine Mischung aus Information und Inspiration. Für die rund 80 Gäste war dies ein idealer Rahmen für interessante Gespräche und neue Kontakte.“

 

(Quelle: www.carusconsilium.de)

 

Auch hier durften wir uns als Firma präsentieren und insbesondere das Projekt „Neubau Hybrid-OP im Klinikum Chemnitz“ präsentieren.